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Der Keller

Von alten Reben und modernen Winzern

Das Fundament der historischen Keller

Die Geschichte der Santa Sofia

Drei Epochen, ein Keller

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Der Keller
Von alten Reben und modernen Winzern
Das Fundament der historischen Keller
Die Geschichte der Santa Sofia
Drei Epochen, ein Keller

Der Keller

Es befindet sich an einem wunderschönen Ort, oben auf einem sanft ansteigenden Hügel, von dem aus man einen Blick auf einen Teil der Stadt hat und der zwischen zwei kleinen Tälern liegt. Alle umliegenden Hügel sind liebreizend und reich an gutem Wasser, weshalb dieses Gebäude mit Gärten und wunderbaren Brunnen geschmückt ist.

Andrea Palladio

Wenn Sie diese Zeilen lesen, stellen Sie sich vor, dass Sie in das Weinbaugebiet Valpolicella kommen, um die Heimat des Weins zu entdecken, und dann in eine Allee abbiegen und dem Schild mit der Aufschrift „Villa Santa Sofia“ folgen. Am Ende der Straße erwarten Sie ein kleiner Parkplatz, einige Fässer und eine kleine Tür unter dem großen schmiedeeisernen Schild „Cantina Santa Sofia“.

Antike weinreben und moderne winzer

Santa Sofia in Valpolicella bedeutet zwei Jahrhunderte Qualität, zwei Jahrhunderte der Erzeugung großartiger Weine, die Symbol der lokalen Tradition sind, und eine Villa von Palladio für ein Weingut, das von einer angesehenen Adelsfamilie geführt wird. Die Ankunft der Familie Begnoni vor 50 Jahren in Santa Sofia war der Beginn einer Neuausrichtung und eines neuen Bewusstseins: Das Weingut ist Protagonist einer kleinen, aber unvermeidbaren „weinkulturellen“ Revolution im Hinblick auf das Erzeugernetzwerk und die Kenntnis des Gebiets. Giancarlo und Luciano Begnoni entschlossen sich, dem Weingut seine starke Identität zurückzugeben und dazu auf hochwertige Weine und den internationalen Markt zu setzen und gleichzeitig Hand in Hand mit den Winzern aus ihrem Heimatgebiet zusammenzuarbeiten und nur die allerbesten Winzer auszuwählen, die ihre Weinpflanzungen bewirtschaften, um einen authentischen und exzellenten Wein zu erzeugen, der die Werte ihrer Heimat widerspiegelt: Einzigartigkeit, Langlebigkeit und Eleganz.

Die gründung der historischen weinkellerei

Das Weingut Santa Sofia entstand vor zwei Jahrhunderten in einer der malerischsten Gegenden des klassischen Valpolicella in Pedemonte. Die Villa, die seit 1811 mit der Weinerzeugung in Verbindung steht, wurde zum Symbol des Weinguts. Andrea Palladio hat die Villa 1565 entworfen, als Marcantonio Serego entschied, das Weingut wieder zu bewirtschaften, das sich seit 1552 im Besitz seiner Familie befand. Architektonisch ist die Villa ein Symbol im wahrsten Sinne des Wortes für die italienische Architektur und wurde 1996 in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes aufgenommen, zusammen mit weiteren palladianischen Villen des Veneto.

Bereits Mitte des 19. Jahrhunderts war Santa Sofia für die optimale Qualität seiner Weine geschätzt, die aus sorgfältig ausgesuchten Trauben gekeltert wurden, die nur aus den allerbesten Weinbergen in optimaler Lage in den umliegenden Hügeln stammten. Die Weinbautraditionen des Orts reichen bis in die ferne Vergangenheit zurück: Ein Teil der antiken Weinkeller, die sich unter der Villa befinden und noch heute besichtigt werden können, wurden bereits im 14. und 15. Jahrhundert für den Ausbau des Weins genutzt. Der älteste Teil des Weinkellers wurde von den St. Bernhard Mönchen im 14. Jahrhundert erbaut, zusammen mit einer Kapelle, die der Heiligen Sophia geweiht war. Die Heilige Sophia war für die Menschen, die hier leben, schon immer die Seele des Orts und Inspiration und ihre Präsenz ist in den alltäglichen Gesten der Menschen zu spüren, die dieses Land mit Respekt und Hingabe kultivieren.

Die Geschichte der
Santa Sofia

1300

Die Gründung
Die kleine Kirche Santa wird gebaut. Gegründet von den Mönchen von San Bernardino, die auch den ersten Keller bauen.

1565

Die Villa
Marcantonio Serego beauftragt Andrea Palladio mit dem Bau der Villa und eines weiteren Teils des darunter liegenden Kellers.

1811

Das Weingut
Das Weingut „Santa Sofia“ wird gegründet und der Keller erweitert

1956

Giancarlo Begnoni
Giancarlo Begnoni beendet sein Önologiestudium in Conegliano.

1967

Die Familie
Die Familie Begnoni wird Eigentümerin des Weinguts Santa Sofia. Der erste „Amarone della Valpolicella di Santa Sofia“ stammt aus der Ernte 1964, aus den Weinbergen von Montegradella in Valpolicella Classica

1984

Luciano Begnoni
Luciano Begnoni, der Sohn Giancarlos, tritt dem Unternehmen bei, um in die Fußstapfen seines Vaters zu treten.

1996

Geschichte
Die Palladio-Villa und der Keller gehören zum UNESCO-Weltkulturerbe.

2015

Die Weinberge
Die Familie Begnoni erwirbt das 45 Hektar große Anwesen Briago in Valpantena im östlichen Valpolicella.

2019

Der neue Keller
Es wird ein neues Gebäude erworben, das durch Sanierungsarbeiten im Jahr 2025 zum neuen Hauptsitz des Weinguts „Santa Sofia“ zusammen mit 3 Hektar Weinbergen werden soll.

2020

Lugana
Santa Sofia kauft 6 Hektar Weinberge in Lugana, in der Gemeinde Pozzolengo.

Drei Epochen, ein Keller

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Das erbe der familie begnoni

Heute führt Luciano in zweiter Generation das Weingut Santa Sofia. Im Jahr 1967 erwarb Giancarlo, der Vater von Luciano, das Weingut von der Gräfin Rizzardi: Als Önologe mit großer Aufmerksamkeit und Sensibilität für die Qualität des Weins und als Sturkopf mit einer klaren Vision begann er den Erneuerungsprozess, den er selbst als „Strategie der Exzellenz“ bezeichnete. Bereits in den 70er Jahren hatte Giancarlo den Mut und die Weitsicht, auf Weine höherer Qualität zu setzen, er investierte große Summen in die Erneuerung der Weinpflanzungen und des Weinkellers und schwamm damit gegen den Strom, da die Weine aus Valpolicella zur damaligen Zeit eine starke Abwertung erfuhren.

1984 nahm der junge Luciano seine Arbeit auf dem Weingut auf, mit großer Entschlossenheit, zu lernen und sich zu beweisen. Er stellte sich couragiert den Herausforderungen und den notwendigen Investitionen und arbeitete zehn Jahre lang unablässig an den Konten, den Strategien und der Eroberung neuer Märkte. Seite an Seite mit seinem Vater, einem wahren Künstler im Weinberg und im Weinkeller.

Die kleine Revolution von Giancarlo und Luciano besteht darin, das Gebiet, in dem die Trauben für ihren Wein angebaut wird, genauestens zu kennen, mit den Winzern zu kommunizieren und sich immer nur für das Beste zu entscheiden.

Santa Sofia heute

Die Wiederauferstehung des Weinguts Santa Sofia geht mit großen Investitionen in die Zukunft weiter: Neben den 24 Hektar im Weinbaugebiet Valpolicella Classica erwarb die Familie 2015 45 Hektar in Valpantena und 2019 6 Hektar in Pozzolengo in Lugana. Ein Traum, den Luciano gemeinsam mit seiner Schwester Patrizia hatte, bevor diese viel zu früh verstarb. 

Außerdem beabsichtigt das historische Weingut, eine neue Kellerei zu eröffnen.